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Lean Management – remote lernen: Kann das funktionieren? Der systematische Check

Bekannterweise hat Corona zu einem erheblichen Entwicklungssprung bei digitalen Lernformaten geführt. Nach einigen Monaten Erfahrungen stellt sich die Frage, was davon auch nach Corona Sinn macht  und wo es Grenzen gibt. Das lässt sich mit einer systematischen Analyse der folgenden Fragen sehr gut ermitteln.
1. Inhalte: Um welche Inhalte handelt es sich?
Theorie: theoretisches Wissen kann grundsätzlich immer virtuell vermittelt werden. Bei Lean wären das beispielsweise die Grundlagen und eine Einführung in die einzelnen Methoden.
Praxis: Grundsätzlich gibt es sehr viele Möglichkeiten, auch praktische Übungen virtuell durchzuführen. Die Grenzen sind gegeben, wenn es um Arbeit an Maschinen oder auf dem Shopfloor geht wie zum Beispiel Rüstworkshops oder 5S Aktionen direkt im Werk. Die haptische Handhabung, beispielsweise das Sortieren und Standardisierung einer Arbeitsumgebung, oder die Handgriffe zum Rüsten einer Maschine, kann nicht virtuell ersetzt werden.
Andererseits eignet sich gerade Lean Administration für das Online Format, denn viele der   zu verbessernden Abläufe finden ja bereits

Lean Administration angewendet: Der Rekrutierungsprozess (Teil 2)

Wie geht es nun weiter? Wie gesagt sorgt bereits die gemeinsame Aufnahme des tatsächliche gelebten Prozesses bereits für einige ‘AHA – Effekte’: oft wird hier ersteinmal verstanden, was die Kollegen machen und was sie überhaupt für ihre Arbeit brauchen.  Nachdem nun der Wertstrom vorliegt inklusive aller Probleme wie Rückfragen, Störungen usw. kann man schrittweise mit der Optimierung starten.

Man geht dazu durch die einzelnen Störungen durch und klärt die Problemursachen. Bei komplexeren Fragestellungen

Lean Administration angewendet: Der Rekrutierungsprozess (Teil 1)

Lean Administration angewendet: Der Rekrutierungsprozess (Teil 1)
Angesichts des drohenden Fachkräftemangel erhöhen viele Unternehmen ihre Bemühungen um interessante Kandidaten zu gewinnen. Was auffällt ist, dass nach der ersten Kontaktaufnahme dem weiteren Ablauf kaum Aufmerksamkeit geschenkt wird. Da werden Kandidaten lange im unklaren gelassen was aus ihrer Bewerbung geworden ist und von Transparenz über den Status – den wir inzwischen schon bei jeder Postsendung haben – ist man weit entfernt.  Und mit dem Risiko, dass der Kandidat zwischenzeitlich beim Wettbewerber zusagt.
Weitergabe der Bewerbungsunterlagen

Das ist ein klassischer Fall für den Einsatz der Wertstrommethode.